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Elternarbeit

Da das Schulleben von einer familiären Atmosphäre geprägt sein soll, nimmt die Elternarbeit einen großen Stellenwert ein. Ohne eine aktive Mitarbeit und Unterstützung durch die Eltern in allen Bereichen (besonders bei Projekten, Festen und im Freizeitbereich) ist diese Schule nicht denkbar.

Eltern bereiten jährlich den Stand der Schule auf dem Töpfermarkt in Ilmenau mit vor. Sie stellen Keramikwaren mit her und helfen beim Verkauf.

Bild: Der Stand ist fast ständig umlagert und bietet für viele Kaufgelegenheiten.

Bild: Der Aufbau des Schulstandes zum Töpfermarkt dauert dank vieler Helfer nicht lange.

An Elternabenden wird gemeinsam besprochen, wie sich das Lernen in der jeweiligen Gruppe entwickelt hat. Wichtig ist hierbei, dass der Lehrer nicht nur als Vortragender agiert, sondern ein wirklicher Austausch untereinander stattfindet, Fragen und Antworten beider Seiten ausgesprochen und anstehende Probleme offen diskutiert werden. Anregungen der Eltern für die Schulgestaltung, für Lerninhalte und Freizeitaktivitäten finden Eingang in die Arbeit der Schule.

Nur eine Atmosphäre, die von Vertrauen und gegenseitiger Achtung geprägt ist, kann unserem Anspruch als familiäre Schule gerecht werden und nur so können wichtige Entscheidungen im Sinne des Besten für unsere Kinder getroffen werden.

Stärker als bisher sollen die Eltern Möglichkeiten bekommen, im Tagesablauf gestalterisch mitzuwirken. Eltern stellen z.B. sich und ihren Beruf in der Gemeinschaft vor, so dass jedes Kind der Klasse auch die Eltern seiner Mitschüler kennt.

Auch an gemeinsamen Projekten nehmen Eltern teil und unterstützen so die Arbeit der Kinder und Pädagogen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Schularbeit sollten nach Möglichkeit auch zu Hause weitergeführt werden.

Das gemeinsame Feiern ist fester Bestandteil des Schullebens. Deshalb helfen die Eltern bei der Vorbereitung und Ausgestaltung tatkräftig mit. Geschwister, Großeltern und Freunde sind gerngesehene Gäste. Am "Familientag" der Schule gehen wir gemeinsam wandern.

Wesentliche Aufgaben kommen den Eltern im Schulverein "Franz von Assisi" (Schulträger) zu; dies ist in der Satzung des Vereins festgelegt.

Bild: Viele Eltern und Kinder der Schulgemeinschaft gehen 2005 mit zum Wandern nach Elgersburg.

Bild: Zwischenstation am Wassertretbecken bei Elgersburg

Bild: Das Ziel des Wandertages ist erreicht und der kleine See lädt zum gemeinsamen Spielen ein.

Beispiel: Schulelternabend zum Thema "Gewalt in den Medien"

Dieser Elternabend fand am 09. März 2004 in der Schule statt. Etwa 40 Eltern trafen sich im Feierraum der Schule, um über dieses wichtige Thema miteinander ins Gespräch zu kommen.

Empfangen wurde man bereits mit laufendem Fernsehgerät, auf denen ein Querschnitt des vorangegangenen Abendprogrammes zu sehen war.

Danach erfolgte für alle Eltern ein "Durchzappen", wie es jedes Kind an diesem Nachmittag um 16 Uhr hätte tun können: von der Gerichtsverhandlung über Orkane und Flutwellen, Monsterkämpfe, Trickfilme und Tierbeobachtungen, Erschießen von Menschen, Heimatfilm, die Nachrichten des Tages oder Sport waren eigentlich alle Genre auf etwa 30 Programmen abgedeckt.

Um auf unser Abendthema einzustimmen, hatten wir Medien vorgegeben und jede Familie sollte 5 Punkte verteilen unter dem Blickpunkt:

"Was denken Sie, welches Medium hat in ihrer Familie einen hohen Stellenwert?"

Medien

Anzahl der Punkte

Buch

27

CD / Kassette

20

Fernsehen

19

Tageszeitung / Zeitschrift

16

Computer

15

Radio

11

Gesellschaftsspiele

11

Videorecorder / DVD-Player

4

Instrumente

3

Gameboy / Konsolenspiele

2

Werbeblätter

1

Nach einer kurzen Auswertung gingen wir an die Arbeit in Gruppen. Im Anschluss daran stellte im Feierraum nun jede Gruppe ihre Arbeitsergebnisse kurz dar.

1. Sammeln Sie Gründe, warum man einen Fernseher besitzen sollte!

Allgemeinbildung / Wissenschaftliche Sendungen / Natur / Bildung / Lernen / Unterhaltung / Mitreden können / Videos abspielen / Sport / Aktuelle Sprachen lernen / Kultursendungen / Kulturen kennenlernen / Aufklärung / Informationen / zu Hause unter Kontrolle fernsehen statt irgendwo bei Freunden / Medienkompetenz üben / Umgang mit Fernseher lernen / Entspannung / "Abschalten" vom Tag / Berieselung / Einschlafhilfe / "Pause für Eltern" / Zeit für Eltern / Leben aus, mit meiner Zeit / Krankenbeschäftigung, -unterhaltung / Babysitter / Partnerersatz

2. Sammeln Sie Gründe, warum man keinen Fernseher besitzen sollte!

Abstumpfen // Beziehungs- und Kommunikationskiller // schlechter Babysitter //

Zeitdieb // zu viel Unsinn // geistige Verdummung // Suchtgefahr // passives Konsumieren

3. Welche Fernsehsendungen konsumiert mein Kind? (aktiv und passiv)

Wie "gewalttätig" schätzen Sie die Sendung ein?

gar nicht

niedrig

mittel

hoch

Art Attack

Abenteuer Wildnis

Disney-Videos

Abenteuerfilme

Benjamin Blümchen

Formel 1

Notruf

Manga Cartoon

Heidi

Hund, Katze, Maus

Spongebob

One Pice

Löwenzahn

Macelino

Was guckst du?

Tom & Jerry

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Ein kurzer Buchausschnitt über die Auswirkungen von zu viel Fernsehen auf Kinder mündete in dem Vorhaben, fernsehfreie Tage auszuprobieren. In danach stattfindenden Elternabenden der Gruppen sollte diese fernsehfreie Zeit ausgewertet werden.

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